Ernährung bei Diabetes: 3 Tipps von Ihrer Apotheke
07. September 2022
Ständig Kalorien zählen, Nahrungsmittel abwiegen, unzählige Verbote – das ist es, was viele von uns mit Diabetes verbinden. Doch mit einem gesundheitsbewussten Lebensstil haben wir es selbst in der Hand, dass sich die Werte bei einem Typ-2-Diabetes langfristig bessern.
Vorurteile zur richtigen Ernährung halten sich hartnäckig. Doch weder ist Zucker tabu, noch braucht es spezielle Lebensmittel oder gar Radikaldiäten. Im Prinzip dürfen Sie alles essen. Für Menschen mit einem Typ-2-Diabetes gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für gesunde Menschen:
1. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung
Das hilft Ihnen, Zuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden und die Wirkung des Insulins zu verbessern. Essen Sie reichlich Gemüse und Obst. Sparen Sie Salz und Zucker. Ideal sind komplexe Kohlenhydrate, wie sie etwa in Vollkorn oder Hülsenfrüchten (z. B. Linsen, Erbsen, Bohnen) vorkommen, da sie langsamer verdaut werden. Der Blutzuckerspiegel steigt weniger stark an. Meiden Sie auch versteckte Fette, die sich gerne in Wurst, aber auch im Käse tummeln. Wählen Sie stattdessen die fettärmeren Varianten. Auch Lachs, Thunfisch oder Makrele eigenen sich wunderbar für eine ausgewogene Ernährung.
2. Verzichten Sie auf Softdrinks
Cola, Limonade oder auch Fruchtsäfte sind wahre Zuckerbomben, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Auch die süßstoffhaltigen Light-Versionen sind keine echten Alternativen. Trinken Sie stattdessen täglich mindestens 1,5 Wasser.
3. Bewegen Sie sich ausreichend
Oft geht Diabetes Typ 2 mit Übergewicht einher. Wichtig es daher, das Gewicht zu reduzieren und sich gleichzeitig möglichst viel zu bewegen. Bereits eine halbe Stunde strammes Gehen pro Tag senkt den Blutzuckerspiegel nachweislich. Versuchen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren, gehen Sie mehr zu Fuß, nutzen Sie einen Schrittzähler zur Motivation, planen Sie einen kleinen Spaziergang in der Mittagspause. Jeder Schritt zählt.
Fragen Sie auch nach unserer Ernährungsberatung. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin in Ihrer Apotheke.
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